Worauf achten beim Kauf einer Videoleuchte?
Stand: November 2026
1. Helligkeit – in Lux auf Abstand
Die Leistungsangabe in Watt sagt nur, wie viel Strom die Leuchte aufnimmt. Aussagekräftiger ist die Beleuchtungsstärke in Lux in einem bestimmten Abstand (z. B. 1 m) – idealerweise mit Angabe, ob mit oder ohne Diffusor/Reflektor gemessen. Für Videocalls am Schreibtisch reicht meist wenig Leistung; für Räume oder gegen Tageslicht braucht es mehr.
2. Farbtemperatur: Bi-Color oder fest
Bi-Color-Leuchten mischen warmweiße und kaltweiße LEDs; der einstellbare Bereich steht im Datenblatt (in Kelvin). So passt du das Licht an Raumlicht oder Tageslicht an. Mehr: Farbtemperatur & Farbwiedergabe.
3. RGB – nötig oder Spielerei?
RGB-Leuchten erzeugen Farben für Hintergründe und Effekte. Für das Hauptlicht aufs Gesicht ist ein gutes Weißlicht wichtiger.
4. Farbwiedergabe
Hersteller nennen meist CRI (Ra), teils auch TLCI oder SSI. Höhere Werte bedeuten natürlichere Farben, besonders bei Hauttönen.
5. Größe der Lichtfläche
Je größer die Lichtfläche im Verhältnis zum Abstand, desto weicher die Schatten. Kleine Leuchten wirken hart – Diffusor oder Softbox helfen.
6. Lüfter und Geräusch
Leistungsstarke COB-Leuchten haben oft einen Lüfter. Für Tonaufnahmen ist ein Leise-Modus oder lüfterloser Betrieb (bei geringerer Leistung) hilfreich – Herstellerangaben prüfen.
7. Stromversorgung
- Netzteil für feste Setups
- Akku im Format NP-F oder V-Mount für mobile Leuchten
- USB-C (Power Delivery) bei kleinen Leuchten
8. Steuerung
Drehregler am Gerät, App per Bluetooth/WLAN oder Software am PC. Bei mehreren Leuchten ist Gruppensteuerung praktisch.
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Quellen: Godox – Herstellerseite für Foto- und Videoleuchten (englisch); Elgato – Herstellerseite für Streaming-Leuchten